Hilfe zum EasyPal Hauptfenster

Das EasyPal Hauptfenster erscheint beim Aufruf von EasyPal. Von diesem Fenster aus können alle wesentlichen Funktionen direkt aufgerufen werden - Umschaltung auf Sendung, Ändern des Sende-Modes, Laden der Bildern, Ansehen von gesendeten und empfangenen Bildern und vieles andere.

Hauptfenster

gesamt

Das EasyPal Hauptfenster mit aktiviertem RX (Empfangs)Fenster.

Der TX Mode in diesem Fall ist B / 2.4 / HI /4 /24 und steht unter TX
Der RX Mode ist B / 2.4 / Lo / 4 und steht unter RX
Das Bild wurde korrekt empfangen und angezeigt, bevor die Sendung beendet wurde: Der Fortschrittsbalken unter dem Bild ist am Ende noch rot. Für die Dekodierung des Bildes sind - beim verwendeten Kodierverfahren- nicht alle Daten notwendig.
Auch die fehlenden Segmente in der Mitte der Übertragung (in rot) stören nicht.
Mit der Gamma Korrektur kann das Bild aufgehellt oder abgedunkelt werden

linke Seite

Hauptfenster

Dies ist die Anzeige während des Empfang eines Bildes von GW3TLP im 20m Band

Steuerung

Anzeige

Hier befinden sich die meist benutzten Elemente der Anzeige und Steuerung

GW3TLP (Rufzeichen)

Das ist das Rufzeichen des Senders. Es wird nicht geprüft, ob das Rufzeichen gültig ist. Es wird das Rufzeichen angezeigt, das der Sender im Konfig Menu eingegeben hat.
Doppelklick auf das Rufzeichen verbindet mit EZCalls (wenn das Programm installiert ist) und zeigt die zugehörigen Informationen.
Möglicherweise werden weiter EZ Programme benötigt. Mit Klick der rechten Maustaste auf das Rufzeichen können weitere Programme ausgewählt werden.
Doppelklick auf das Rufzeichen lädt dann das ausgewählte Programm.
Weitere Doppelkicks übertragen das Rufzeichen in das Programm (sofern es EasyPal kompatibel ist)

Grüne waagerechte Balken

Der grüne Balken darunter mit RX ist eine Pegelanzeige.
Darunter ist eine Anzeige des SNR (Signal / Rausch Verhältnis). Normalerweise reichen 6dB für korrekten Empfang.

Empfangsanzeigen

Der Empfang bei der Anzeige oben ist fehlerfrei, alle Sync Anzeigen sind Grün
Total 471 ist die Gesamtzahl der Segmente, die zu dem gerade empfangenen Bild gehören
OK Teile 471 ist die Zahl der schon korrekt empfangenen Segmente
Aktuell 471 ist die Nummer des gerade empfangen Segments
Wenn diese Zahl kleiner ist als die Zahl der OK Teile, liegt an dem Decooder und ist nicht zu aendern.
OK noch fehlend: Segmente fehlen noch (Bild ist komplett)

TX

Die 5 Werte darunter bestimmen den Mode beim Senden. Klicken mit der linken Maustaste auf den Namen des Wertes ändert den Wert.
Änderungen bleiben auch nach Programmende erhalten.
Ein guter Anfangswert für eine normale Übertragungsstrecke ist Mode B, Breite 2,4, Fehler HI, QAM16 LeadIn 24, Interleave ist immer Lang und kann nicht geändert werden.
Ein LeadIn 12 reduziert die Übertragungszeit. Bei sehr kurzen Dateien wie zum Beispiel Textnachrichten kann das aber dazu führen, daß keine MSC Synchronisation zustande kommt. Dann ist ein Leadin von 24 nötig.

RX

Diese Werte erkennt der Dekoder; werden also nicht manuell eingestellt.. Dazu muss mindestens FAC grün sein, Zusätzlich wird dabei das Rufzeichen und die Einstellung für Interleave erkannt; lng für lang und sht für kurz

RX/TX Parameter

Für RX und TX gelten folgende Werte:
Mode Modeauswahl: A B oder E
Breite wählt Signalbandbreite 2,2 oder 2,4 kHertz
Fehler wählt die Rate der Fehlerkorrektur HI (hoch) oder LO (niedrig)
QAM wählt den QAM Wert QAM4, QAM16 oder QAM64. QAM4 hat die höchste Störsichherheit aber die längste übertragungszeit.
LEADIN Länge des Vorlaufs

Syncwerte

Für Sync gelten folgender Werte:
MSC Master Service Channel im DRM Signal
FAC Fast Access Channel im DRM Signal
FRAME Frame Sync Signal
TIME Timing Sync Signal
I/O Signal der Soundkkarte verfügbar
Diese Sync Anzeigen schalten von Aus über rot nach Grün in aufsteigender Reihenfolge. Alle Anzeigen müssen grün sein, damit das Bild korrekt empfangen wird. Abhängig von der eingestellten Fehlerkorrektur können mehr oder weniger große Teile der Übertragung auch fehlerhaft sein, um trotzdem ein vollständiges Bild zu erhalten.
MSC synchronisiert zuletzt.
Fehler bei der Synchronisierung werden im Fortschrittsbalken unten im Fenster als rote Teile der Linie dargestellt, korrekter Empfang als grün
Diese Linie erscheint nur, wenn gültige Kopfinformationen empfangen wurden, die auch die Zahl der Segmente enthalten.
Abhängig von Mode der Sendung erhält man bei zu vielen roten Teilen im Fortschrittsbalken kein Bild sondern eine Fehlermeldung (FAILURE TO DECODE).

R/N

Das R/N Kästchen neben Leadin und unterhalb RX schaltet den Wasserfall um. Normalerweise laeuft der Wasserfal von oben nach unten und die Spektrumanzeige ist oben. Nach dem Umschalten ist es umgekehrt: der Wasserfall steigt von unten nach oben und die Spektrumanzeige ist unten. Achtung: Wenn die Funktion nicht bei Sender und Empfaenger gleich eingestellt ist, sieht der Empfänger den Wasserfalll-Text gespiegelt (auf dem Kopf).

Steuerungstasten

Tasten2

SENDEN Schaltet den Sender ein und aus und beginnt/beendet die Übertragung. Es wird das Bild im TX Fenster übertragen und die gerade aktuell gewählten Mode und Optionen verwendet.
Replay RX Funktioniert wie SENDEN, sendet aber das letzte empfangene Bild.
FIX (Korrektur) Sendet fehlende Segmente eines Bildes als Antwort auf ein BSR .

Vorsicht!: Der FIX sendet die fehlenden Segmente mehrfach. Die Übertragung des FIX kann manchmal länger dauern als die erneute Senden des kompletten Bildes.
Bei vielen Fehlern (viele rote Stellen im Fortschrittsbalken) ist es daher schneller, das Bild noch einmal komplett zu senden,

Auch eine andere Station, die das Bild korrekt empfangen hat, kann einen FIX senden; allerdings funktioniert das nicht immer.
Empfängt man ein Bild ein zweites mal oder mehrfach, wird es nicht noch einmal angezeigt; auch wenn es auf dem Bildschirm gelöscht wurde!
BSR Bad Segment Request. Ein BSR wird als Anforderung an den Sender des Bildes geschickt, um fehlende, fehlerhafte Sgmente noch einmal als FIX (Korrektur) zu senden.
Testton sendet das Rufzeichen als Wasserfallbild und dann einen Testton.
ID sendet das Rufzeichen als Wasserfallbild.
Sende Text sendet einen Text als Datei.
WAV-TX sendet eine WAV audio Datei als Ton.
Die wav Dateien müssen normalerweise im Verzeichnis C:\Programme\EasyPal\UserWaveFiles oder C:\Programme\EasyPal\UserWaveFiles-N sein. Ab Version 27.Juni 2011 stehen in C:\Programme\EasyPal\UserWaveFiles die Dateien fuer den Wasserfall von "unten nach oben", in C:\Programme\EasyPal\UserWaveFiles-N die von "oben nach unten"
Die ausgewählte Datei wird vor und/oder nach dem eigentlichen Bild gesendet ; kann aber auch direkt gesendet werden. Einschalten mit „Benutzen begin.wav“ bzw „benutzen end.wav“. Beim Klicken auf „Senden“ wird die Datei ohne Bild gesendet.
Die Dateien können mit WF-Text bzw WF-Bild erzeugt werden.
Bild/QSL Es öffnet sich folgendes Fenster:

qsl

qsl Fenster

Ist nur bei aktivem TX oder Edit Fenster wirksam. In der oberen Reihe stehen die drei Funktionen. Die Funktion werden erst zum Senden aktiv, wenn „Einfügen TX Fenster“ geklickt wird.
Wenn mehrere dieser Funktionen verwendet werden. Ist das Ergebnis manchmal etwas unerwartet. Die Funktion „Löschen“ in der Funktionenleiste oben hilft da viel..

Bild hinzufügen Es erscheint ein in der Größe und Lage änderbarer Rahmen im TX Fenster. Das Bild wird mit der „Lade Bild“ Funktion oder mit „Drag and Drop“ eingefügt.
QSL In dem sich öffnenden können die QSO Werte und einige Parameter zum Aussehen eingegeben werden. Klicken auf OK-1 oder OK-2 kopiert die Daten in das TX Fenster. Die Größe ist dann veränderbar.
Bei „Selber machen“ kann ein eigener QSL Entwurf gestaltet werden und dann auch als Vorlage gespeichert werden.
Das „Speichern“ und „Laden“ bezieht sich nur auf das Speichern und Laden der Vorlagen! Der Transparenzregler funktioniert nur mit den Funktionen OK-1 und OK-2.
Text hinzufügen Ein Fenster variabler Größe und Lage erscheint im TX Fenster. Der Text ist erst nach Klicken von dquo;Einfügen TX Fenster“ sichtbar

Eing.Text Hier wird Text eingegeben / in 3Profilen gespeichert oder geladen, der vor und nach dem Bild als Wasserfallbild gesendset wird.
M Öffnet ein kleines Empfangs Monitor Fenster und schließt das Hauptfenster. Das Programm läuft weiter.
Ist sehr hilfreich, wenn man etwas anderes machen will. Die Größe des Monitor Fensters in anpassbar.
Klickkästchen und "RS1" Mit der rechten Maustaste kann zwischen den Kodiermodes RS1, RS2 RS3 und RS4 umgeschaltet werden.
Siehe Glossar.
Station Log Zeigt bisher empfangenen Rufzeichen
Sitzung Zeigt Rufzeichen Zeit und Mode zu gesendeten und empfangenen Bildern seit Programmstart.

Graphische Anzeige

Wasserfall

Wasserfallbild

Der obere (bzw untere) Teil des Fensters zeigt das Spektrum des Empfangssignals in Echtzeit.
Dabei wird die Amplitude (Höhe) über der Frequenz von 0 bis 3000 Herz (Hz) als blaue Linie dargestellt.
Die drei Pilottöne sind dabei als Spitzen zu sehen.
Für besten Empfang sollte die blaue Linie so gerade wie möglich sein; abgesehen von den drei Spitzen.

Der untere (obere) Teil des Fensters zeigt den Wasserfall. Diese Anzeige ist typisch für den Empfang eines Bildes im Kurzwellenbereich.

Die Pilottöne, die im Spektrum als Spitzen erscheinen, werden im Wasserfall als helle Linien dargestellt.
Die Pilottöne müssen genau unterhalb der 3 grünen Markierungen liegen. Andernfalls stimmt die Empfangsfrequenz (bei SSB Empfang) nicht mit der Sendefrequenz überein.
Die Wasserfallanzeige bewegt sich mit der Zeit nach unten oder nach oben (abhaengig davon, ob R/N gedrueckt wurde). An der linken Seite befindet sich eine Zeitskala, die allerdings nicht ganz exakt ist.
Wenn man mit der linken Maustaste in den Wasserfall klickt, wird bewegt sich der Wasserfall nicht weiter bis „restart“ gedrückt wird.
Das aktuelle Bild des Wasserfalls kann mit „save W/F“ im Ordner RxFiles gespeichert werden.Es werden Namen mit Datum automatisch vergeben
Der Wasserfall zeigt das Spektrum im zeitlichen Ablauf.
Wurde die Funktion CW-ID gewählt, wird ab und zu das Rufzeichen in CW als Ton unterhalb des Bildsignals gesendet. Dieses ist ggf auch im Wasserfall zu sehen

Wasserfall Text

Dies ist ein Beispiel für Wasserfall-Text.

Der Hauptanzeige Bereich

Dieser Bereich ist die rechte Seite des gesamten Fensters

Rx

und enthält oben diese Leiste

Tasten

RX

Schaltet das Empfangsfenster ein

TX

Tx

Das ist Bild, das beim Drücken der Sende Taste gesendet wird

Die Details zum TX Bild stehen unterhalb des Bildfensters:
182 Sec ist die Zeit, die zur Übertragung benötigt wird in Sekunden.
21k ist die Größe des übertragenen Bildes (21 Kbytes).
Schieber: Hiermit kann die Größe der übertragenen Datei beziehungsweise die Stärke der jpeg-2000 Kompression eingestellt werden. Höhere Kompression – kleine Dateigröße - bedeutet schlechtere Bildqualität.
SET Eine geänderte Einstellung mit dem Schieber wird erst wirksam, wenn der SET Knopf gedrückt wird und dann wird das TX Bild in der neuen Auflösung gezeigt. Das TX-Bild wird immer neu aus dem Originalbild erzeugt.
Gamma < > Wendet eine GAMMA Korrektur auf das TX-Bild an.

View

view

Dieses Fenster zeigt:
Die letzten empfangenen Bilder ..verschiebbar
Die letzten gesendeten Bilder.. verschiebbar
Die Bilder stehen normalerweise im Verzeichnis C:\Programme\EasyPal\RXFiles und C:\Programme\EasyPal\TXFiles
(<benutzername>\AppData\Local\VirtualStore\Program Files (x86)\EasyPal\TxFiles bei Win 7).

Die Tasten am unteren Rand:

Die Funktionen beziehen sich auf ein ausgewähltes Bild:

Original zeigt ein Bild in voller Auflösung
>> TX kopiert das Bild zum TX Fenster
>> Edit kopiert das Bild zum Edit Fenster
Löschen löscht das Bild endgültig, (verschiebt das Bild NICHT in den Papierkorb)
Sende an kopiert das Bild ein anderes Verzeichnis.
Zur Web kopiert das Bild mit ftp auf ins Internet oder einen anderen Rechner. FTP muß eingeschaltet sein.
>> Rel. kopiert das Bild in das Repeater Verzeichnis.

Edit

(ab Version vom 28, August 2009)
Edit fehlt noch

MSC

MSC

Diese Anzeige gibt während des Bildempfangs detaillierte Informationen

MSC Main Service Channel. Datenkanal

(ab Version vom 28, August 2009)
Diese Darstellung des MSC zeigt die Phasenlage und Amplitude des QAM Signals. (QAM Quadrature Amplitude Modulation).
Ein QAM 64 enthält 64 unterscheidbare Werte in Amplitude und Phase bei jedem „Schritt“ (entspricht 6 Bit).
Bei einem QAM 64 Signal werden 64 Kästchen (8x8) gezeigt, bei einem QAM 16 Signal 16 (4X4); das entspricht 4 Bit; bei einem QAM 4 Signal 4 Kästchen (2x2), entsprechend 2 Bit.
Jedes Kästchen entspricht einem Datenwert und die Signale werden als Punkt in diesen Kästchen gezeigt.
Die Lage der Punkte wird über 10 Signalwerte gemittelt.
Im Idealfall sollten die Punkte genau in der Mitte des Kästchens liegen.
Dies ist aber ziemlich selten.
Wenn der Punkt zu weit vom Zentrum entfernt ist, wird er als Fehler gewertet.
Dies kann teilweise durch das DRM Protokoll korrigiert werden. Eine weitere Korrektur kann durch die Kodierung erfolgen (RS Modes)
Bei zu vielen Fehlern kann das Bild nicht korrekt oder gar nicht dargestellt werden.

FAC Fast Access Channel.

Sendet mit niedriger Geschwindigkeit (QAM4) Rufzeichen Codierparameter und Synchronisierinformationen.
Die Anzeige des FAC zeigt das Signal genauso an wie das MSC.
Aber: die FAC Daten werden immer in QAM 4 um die Übertagung sicherer zu machen.
Der FAC wird am Anfang und Ende der Sendung alleine übertragen.
Dieser kann 4 weitere Male während der Übertragung gesendet werden, wenn "Repeat Header“ im Konfig Menu gewählt wurde.
Dies hilft bei schlechten Bedingungen.
Es kann Fälle geben , bei denen genügend Daten für das Bild vorhanden sind, aber der Dateiname fehlt und das Bild daher nicht dargestellt wird.

Trägeramplitude

Das Signal wird in mehreren Trägern übertragen. Jede vertikale Linie stellt einen Träger dar und die Höhe dessen Amplitude.
Die Zahl der Träger hängt vom Mode (A, B oder E) ab.
Im Idealfall habe alle Träger die gleiche Amplitude (Höhe).
Dies ist aber selten und hängt auch vom der Filterung im Sende- und Empfangszweig und auch von den Übertragungsbedingungen der HF ab

Träger Sync Lock

Zeigt den Erfolg der Phasendekodierung für jeden Träger.
Die Zahl der Träger hängt vom Mode ab.
Im Idealfall ist die angezeigte Höhe für alle Träger gleich.
Wenn ein Träger die Synchronisierung verliert (Doppler, Mehrfachausbreitung) usw) springt die Höhe der Anzeige für diesen Träger.
Zu viele Fehler führen zu Datenverlust